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Bei all den wichtigen Punkten rund um den
passenden Laufschuh sind es trotzdem manchmal Details, die helfen
die Passform zu verbessern, d.h. für einen besseren Sitz des
Schuhes zu sorgen. Natürlich sollte der Schuh
schon bei der Anprobe möglichst mit einer normalen Schnürtechnik perfekt
sitzen, aber eine entsprechende Schnürung kann den Sitz des Schuhes
weiter verbessern, den Fuß stabilisieren, entlasten und Verletzungen
vorbeugen. Um den Sitz des Schuhes zu verbessern bieten sich auf alle
Fälle zusätzlich immer spezielle Laufsocken an. Die Notwendigkeit
einer speziellen Schnürtechnik kann sich auch fallweise z.B. aufgrund
von Verletzungen bzw. Beschwerden ergeben. Durch entsprechende Schnürtechnik
kann zum Beispiel der Druck auf den Fußrücken reduziert werden. Die
schlechte, weil nicht zum Fuß passende Passform des Laufschuhes lässt
sich durch entsprechende Schnürung allerdings nicht beheben. Sitzt
der Schuh nicht richtig, hat dies auch Auswirkungen auf den Laufstil.
Daraus resultierende, ungewohnte Bewegungsabläufe provozieren Verletzungen.
Runde Schnürsenkel lassen sich zwar schneller und besser zuziehen,
gehen aber leichter wieder auf als flache, breite Schnürsenkel, wenn
diese richtig fixiert sind. Mit Hilfe eines Doppelknoten kann ein
Aufgehen der Schuhe sicher verhindert werden. Vor Wettkämpfen empfehle
ich die Schnürung kurz vor dem Start nochmals nachzuziehen und dabei
besondere Aufmerksamkeit der Festigkeit des Knoten zu schenken. "Schnellschnürer"
oder Clips wie viele sie vielleicht aus dem Duathlon- bzw. Triathlonbereich
kennen, beugen ebenfalls einem ungewünschten Stopp zum Schuhbinden
vor. Bei einem Preis von 1 - 1.5,- € u. U. eine in Erwägung zu ziehende
Alternative.
Die Festigkeit der Schnürung sollte so gewählt werden, dass sie nicht
drückt! Der Schuh sollte fest aber v. a. bequem und angenehm sitzen,
der Fuß nicht rutschen (v. a. an der Ferse). Dies kann positiv durch
die Schnürung beeinflusst werden. Ist diese zu fest, drück sie auf
den Fußrücken und die Fußnerven, was die Durchblutung stören kann.
Eingeschlafene Füße, Taubheitsgefühl und Druckstellen können hierin
ihre Ursache haben. Ist die Schnürung zu locker, rutscht der Fuß.
Folge sind häufig Blasen und Scheuerstellen. Im schlimmsten Fall führt
eine falsche Schnürung zu Reizungen der Achillessehne.
Mit der Schnürung lässt sich auch auf Schmerzen am Fußrücken sowie
den Zehen, unzureichenden Fersenhalt, die Fußbreite und die Fußform
entsprechend reagieren. Wie das geht könnt ihr den folgenden Bilderserien
entnehmen.
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